Oö. Landes-Feuerwehrverband
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Premiere beim Funkleistungsabzeichen in Bronze

Funk-, Lotsen- und Nachrichtenwesen,

Es war eine kleine Premiere: Normalerweise geht der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze in der Landes-Feuerwehrschule in Linz über die Bühne. Aufgrund der Pandemie wurde dieser heuer jedoch in den jeweiligen Vierteln und als Leistungsprüfung abgehalten.

Für das Innviertel ging dieser am Samstag, 19. Juni 2021, in der Neuen Mittelschule in Mettmach im Bezirk Ried im Innkreis über die Bühne. 173 Florianis aus den Bezirken Braunau, Ried im Innkreis und Schärding stellten dazu im jeweils zwei Stunden-Takt seit den frühen Morgenstunden ihr erlerntes Wissen unter Beweis.

Allgemeine Fragen zum Feuerwehrfunk, Kartenkunde, Digitalfunk, Funker im Einsatzfahrzeug und der Alarmplan – das sind die fünf Stationen, die es an diesem Tag zu bewältigen galt. Und die hatten es teilweise in sich, wie Bewerbsleiter Johann Schnetzlinger weiß: „Auch für einen alten Hasen wie mich ist es immer wieder eine kleine Herausforderung. Die intensiven Vorbereitungsabende in den jeweiligen Bezirken haben sich aber doppelt bezahlt gemacht und so dürfen nahezu fast alle das bronzene Funkleistungsabzeichen freudig mit nach Hause nehmen.“

Aber auch für das mehr als 100 Mann starke Bewerter- und Organisationsteam im Hintergrund war es bis in die Abendstunden eine kleine Mammutaufgabe. „Die Feuerwehren sind ein Garant für Sicherheit und Organisationstalent im Land“, betonte Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer anlässlich der Abschlussfeier des ersten Turnus, der sich selbst ein Bild machte und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern feierlich das Leistungsabzeichen übergab. Für viele davon war es die erste Leistungsprüfung und der Beginn einer erfolgreichen Feuerwehrkarriere.

„Herzlichen Glückwunsch und Gratulation jedem Einzelnen zum erreichten Leistungsabzeichen sowie vielen Dank dem Bewerter- und Organisationsteam für die mustergültige Abwicklung der Innviertel-Ausgabe des Landes-Feuerwehrfunkleistungsbewerbes in Bronze“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Jürgen Hell, der als leidenschaftlicher Amateurfunker selbst an diesem Tag den Florianis über die Schulter blickte und als Bewerter fungierte.